Altersklassenteams der TABB in der Württembergliga: gemischter Start in die Saison

Für die Herren 30 der TA SV Böblingen setzte es in der Württembergliga eine 4:5-Auftaktniederlage gegen Nürtingen. Nach drei Einzelsiegen durch Ralf Weiglein, Neuzugang Bastian Maucher und Alex Götz punktete nur noch das Doppel Weiglein/Maucher. Am Sonntag hofft das Team um Marc-Daniel Frey beim TC Ruit auf einen besseren Ausgang.

Erfolgreicher lief es für die Herren 40 in der Württembergliga. Nach einem 3:3-Zwischenstand in den Einzeln – Siege durch Lars Eble, Mario Wiedenmann und Rene Begue – gewann sie gegen den TC Baiersbronn alle drei Doppel zum 6:3-Endstand. Dabei feierte Rene Begue mit einem 7:5, 6:0 gegen Thomas Kemper nach über 20 Jahren ein tolles Comeback für die TABB. Mannschaftsführer Lars Eble konnte sich nicht daran erinnern wann das Team das letzte Mal nach einem 3:3 drei Doppel gewinnen konnte: „Von mir aus darf das natürlich gerne häufiger passieren“, meinte er mit einem Lachen.

In die Württembergliga aufgestiegen sind die Herren 50, allerdings war die TA TS Waldenbuch beim 3:6 zu stark für die Böblinger Rumpftruppe. Auch in dieser Partie stand es 3:3 nach den Einzeln, die Waldenbucher um Volker Deinaß profitierten sicher ein wenig von der Misere der Böblinger, drei der vier Spieler ganz oben auf der Meldeliste konnten verletzungsbedingt nicht antreten, darunter die zwei Punktegaranten Frank Finkbeiner und Jürgen Schimpf. Auch Neuzugang Wolfgang Kogel aus Maichingen fehlte. Diese Gruppe verspricht viel Spannung und Lokalkolorit, denn auch Sindelfingen und Weil im Schönbuch sind in der höchsten Liga Württembergs vertreten.

Einen starken Start legten die neuformierten Damen 40 in der Württembergliga hin. Die Neuzugänge Sandra Jachmann und Nicole Münster sowie Anke Wiedenhorn, Nadine Kalweit, Martina Trvdon, Ana Bopst und Dani Götz gewann ihr erstes Punktspiel in Erdmannhausen deutlich mit 8:1, setzten gleich ein Ausrufezeichen für ihrem geplanten Weg Richtung württembergische Meisterschaft und damit verbunden in die Regionalliga. Was eine Tennishalle wert ist, zeigte sich in dieser Partie deutlich. Die Damen mussten mehrfach stundenlang warten, bis die Freiplätze abgetrocknet waren. Begonnen wurde die Partie am Samstagnachmittag, beendet war sie dann nach wiederholter Anreise fast 24 Stunden später.