Vier TABB’ler als Olympioniken in Bergama am Start

IMG-20140617-WA0003Alles Wissenswertes über eine sehr aussergewöhnliche sport-kulturelle Veranstaltung, die seinesgleichen sucht

Laura Kübler, Olivia Lopez, Paul Winkelmann und Luka Eble: das sind die vier Tennis-Wettkämpfer der SVB, die die Stadt Böblingen bei der 14. Partnerstadt-Olympiade vertreten. Sie spielen im türkischen Bergama gegen die anderen Tennis-Cracks der Böblinger Partner-Städte. Eigens hierfür hat das frühere antike Pergamon zwei Tennis-Plätze errichtet. Schön zu sehen, das diese tolle Veranstaltung auch nachhaltig wirkt und dadurch die Ausübung des Tennissports in dieser schönen, ehemaligen Weltmetropole gerade mal 2 Autostunden von Izmir entfernt nun möglich ist.
Aber nicht nur infrastrukturell legt sich Bergama mächtig ins Zeug: die farbenfrohe Eröffnungsfeier gab den Teilnehmern ein „wirkliches Gefühl von Olympia“.
Betreuer der Tennis-Athleten ist Jonas Winkelmann, vor 3 Jahren noch selber Teilnehmer und begeisterter Anhänger der Olympiade. Er hatte die große Ehre den Olympischen Eid gleich für alle 800 Teilnehmer zu sprechen (siehe Video-Link „Eröffnungsfeier“).


Auch sportlich läuft’s gut: bis auf Olivia’s Einzel konnten am ersten Wettkampftag sämtliche Einzel- und Doppel-Partien seitens der 4 TABB-Teilnehmer siegreich gestaltet werden.

Unten weitere Artikel, mit freundlicher Genehmigung der Kreiszeitung Böblinger Bote, die keine Kosten gescheut hat und eine tolle Berichterstattung auf die Beine gestellt hat.
Weitere Artikel: http://www.bb-live.de

Völkerverbindende Idee in Bergama mit Leben füllen

Partnerstadt-Olympiade: 110 Böblinger Jugendliche auf Reisen

BÖBLINGEN (red). Vom 17. bis 22. Juni nimmt eine Böblinger Delegation an der 14. Partnerstadt-Olympiade im türkischen Bergama teil. Feierlich wird das olympische Feuer entzündet, die Fahne gehisst, und die Jugendlichen sprechen den olympischen Eid. Für über 900 junge Menschen im Alter von 13 bis 17 Jahren aus sieben Städten und sieben Ländern Europas wird dies ein unvergessliches Erlebnis.

Etwa 110 Jugendliche aus Böblingen, unterstützt von ihren Betreuern und Betreuerinnen, sind an den Wettbewerben beteiligt. Angeführt wird die Böblinger Delegation von Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und dem Ersten Bürgermeister Ulrich Schwarz. Zusammen mit Vertretern des Gemeinderats werden sie die Sportler anfeuern und die völkerverbindende Idee der Partnerstadt-Olympiade mit Leben füllen.

Zu den fünf Gründerstädten sind Alba und Bergama dazugekommen

Im Mai 1978 wurde die erste Partnerstadt-Olympiade in Böblingen mit großem Erfolg realisiert. Was damals den über 1100 Sportlern und Sportlerinnen aus Krems (Österreich), Geleen (Niederlande), Pontoise (Frankreich), Glenrothes (Schottland) und Böblingen (Deutschland) zur Begrüßung gesagt wurde, gilt auch heute: „Olympisch ist der Geist, in dem dies geschieht, völkerverbindend und friedensstiftend ist die Idee, von der wir uns dabei leiten lassen.“ Neben den fünf Gründerstädten kamen inzwischen noch Alba (Italien) und Bergama (Türkei) dazu. Die Olympiade ist eine tolle Gelegenheit für die Jugendlichen und städtischen Vertreter, mit ihren Partnerstädten Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

OB Lützner übernimmt bei der Schlussfeier die olympische Fahne

Manche erinnern sich sicher noch an die wunderbare Stimmung, die 1995 herrschte, als Böblingen zum zweiten Mal als Gastgeber an der Reihe war. Die Vorfreude auf diese besondere Atmosphäre ist auch bei den Verantwortlichen in Bergama spürbar. Kontakte dorthin bestehen bereits seit 1967, 1998 war Bergama erstmals Ausrichter. Die Gastgeber haben im Vorfeld die Sportarten festgelegt, für die eine geeignete Infrastruktur und die notwendige Organisation geleistet werden können.

Böblingen beteiligt sich an den Sportarten Basketball, Fußball, Judo, Karate, Leichtathletik, Taekwondo, Tennis, Tischtennis und Volleyball. Bei der Schlussfeier übernimmt Oberbürgermeister Lützner die „olympische Fahne“ von Bergamas Bürgermeister Mehmet Gönenç, denn 2017 beginnt in Böblingen die dritte Serie der Partnerstadt-Olympiade. Weitere Informationen unter http://www.bergama2014.com/twintown/ENG[*]index.asp im Netz.

Kräftemessen in ehemaliger Weltmetropole

Heute beginnt die Partnerstadt-Olympiade im türkischen Bergama, dem antiken Pergamon – 110 Böblinger Teilnehmer gehen an den Start

Jetzt geht’s los. In Bergama beginnt die 14. Partnerstadt-Olympiade. 110 Böblinger Jugendliche messen sich sportlich mit Vertretern der Böblinger Partnerstädte und reisen in eine Stadt, die zu den Metropolen der Antike zählte, eines der sieben Weltwunder beherbergt und für die die Sportveranstaltung eine wichtige Sache ist.

VON MICHAEL STÜRM

BÖBLINGEN. Wenn heute Abend die Eröffnungsfeier über die Bühne geht, dann ist für Josef Fischer die Partnerstadt-Olympiade bereits drei Jahre alt. Fischer, Leiter des Amtes für Jugend, Schule und Sport im Böblinger Rathaus, ist für die Organisation des Böblinger Teams verantwortlich. Und erinnert sich an erste Vorbesprechungen im Jahr 2011 bei der Partnerstadt-Olympiade im italienischen Alba. Schon damals wurde klar, dass die Spiele in der 60000 Einwohner-Stadt rund 150 Kilometer nördlich von Izmir ganz hoch angesiedelt werden. „Seit dieser Zeit“, erzählt Fischer, „hat der Bürgermeister die Vorbereitungen persönlich begleitet“.

Was daraus geworden ist, konnte Fischer bereits im vergangenen Jahr begutachten, als die Organisationschefs der sieben Teilnehmerstädte nach Bergama eingeladen waren. „Man spürt die Anstrengungen“, sagt Fischer und berichtet von Sportstätten, die sich sehen lassen können. Eine „schöne Basketballhalle“ gebe es jetzt, zwei Tennisplätze, die extra für die Olympiade gebaut wurden und gute Voraussetzungen für alle Sportarten, die angeboten werden – auch wenn aus der geplanten Tartanbahn für die Leichtathleten nichts mehr geworden ist.

„Die Machbarkeit stand dieses Mal im Vordergrund“, sagt Fischer und denkt dabei an die erste Partnerstadt-Olympiade, die 1998 in Bergama stattfand. Spiele, bei denen manche Sportarten ausgetragen wurden, obwohl die Einrichtungen hierfür fehlten. Die Handballer mussten beispielsweise in einer 20 Kilometer entfernten Halle werfen und unvergessen war der Auftritt der Schwimmer: Die wurden einen Tag lang ins 150 Kilometer entfernte Izmir gekarrt, um dort ihre Bahnen zu ziehen.

Diese Distanzen wird es dieses Jahr nicht geben: Das Programm wurde auf zehn Disziplinen, die alle in der Stadt stattfinden, reduziert. Mit der Konsequenz, dass die Schwimmer dieses Mal zu Hause bleiben müssen. Zwar gibt es in Bergama ein Freibad – das aber ist seit vielen Jahren eine Bauruine. „Sonst bliebe nur der Hotel-Pool“, sagt Josef Fischer schmunzelnd – oder eben Izmir.

Über 800 Teilnehmer aus sieben Ländern bestimmen bis Sonntag das Bild der Stadt im äußersten Westen der Türkei. Für die Ausrichter ist dies eine riesige Herausforderung, der sie mit großem Ehrgeiz begegnen. „Bergama“, stellt Josef Fischer fest, „gibt der Partnerschaftsbeziehung einen hohen Stellenwert“.

Die „große“ Politik soll nichts mit den Spielen zu tun haben

Seit 1967 bestehen die Verbindungen von Böblingen in die Türkei. Außer der Größe und dem raschen Wachstum nach dem Krieg haben die beiden Städte wenig Gemeinsamkeiten. Hier die Industriestadt Böblingen, dort die eher agrarisch geprägte Provinzstadt, die vor allem von der Oliven-, Tabak- und Baumwollproduktion lebt. Der Fortschritt der Ausgrabungen in den historischen Stätten hat erst in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass der Tourismus sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Augenfällig wird das vor allem an der Erschließung des historischen Burgbergs: Die Trampelpfade wurden in jüngster Zeit durch eine Seilbahn und Aufzüge ersetzt.

Für die Böblinger Gäste bedeutet der Trip nach Kleinasien nicht nur die Begegnung mit Sportlern der Partnerstädte, sondern auch das Eintauchen in eine uralte Kultur. Denn Bergama, das antike Pergamon, zählt zu den wichtigsten Relikten der Zeit Alexanders des Großen. Damals, vor rund 2500 Jahren, war die Stadt eine der bedeutendsten Metropolen der Welt. Heute erinnert daran am deutlichsten die Ruine der „Roten Basilika“, ein mächtiger Tempelbau, der auf einem Bergrücken die Stadt überragt.

Das imposante Amphitheater mit einem grandiosen Blick über die weite Ebene sowie die Reste des Zeustempels, eines der sieben Weltwunder, sind weitere Überbleibsel, die die Stadt zu einem geschichtsträchtigen Ort von Weltgeltung machen. In diesen Tagen entscheidet sich, ob Bergama außer der Partnerstadt-Olympiade auch einen weiteren Grund zum Feiern hat: Die Stadt steht auf der Liste der Orte, die zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt werden sollen.

Eine Partnerstadt-Olympiade in der Türkei heißt in diesen Tagen aber auch die Begegnung mit einem Land, das sich schwertut mit dem gesellschaftlichen Balanceakt zwischen westlicher Modernisierung und autoritärer Rückbesinnung – ein Land an der Schwelle zu Europa und zur wirtschaftsstarken Regionalmacht, dessen Regierung mitunter befremdliche Nachrichten produziert.

Wer sich in der Böblinger Stadtverwaltung über die politischen Bedingungen und Kräfteverhältnisse in der Partnerstadt umhört, der erntet allerhöchstens Schulterzucken. Die 2500 Kilometer entfernte Partnerkommune besitzt in dieser Hinsicht äußerst unscharfe Konturen im Böblinger Rathaus. Der Oberbürgermeister weiß nur, dass sein Kollege „nicht zu Erdogan gehört“. Ansonsten weist Wolfgang Lützner darauf hin, dass die „große“ Politik nichts mit der Partnerschaft zu tun habe. „Die läuft auf der unteren Ebene der Schulen und Vereine“, erklärt er und stellt dort einen regen Austausch fest.

Dass die Partnerstadt-Olympiade wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl zum Spielball politischer Interessen wird, ist für Josef Fischer kaum denkbar. „Diesen Eindruck habe ich nicht“, sagt der Böblinger Organisationschef. „Ich gehe davon aus, dass wie 1998 die Kultur im Vordergrund steht.“

Dafür spricht, dass Bürgermeister Mehmet Gönenc der von Atatürk gegründeten CHP-Partei angehört. Die sozialdemokratisch orientierte Gruppierung ist die größte Oppositionspartei zu Premierminister Recep Tayyip Erdogans AKP. Im liberal geprägten Westen der Türkei hat die CHP, die für eine strikte Trennung von Staat und Religion eintritt, ihre Hochburg und verfügt im Gemeindeparlament von Bergama über eine knappe Mehrheit vor der AKP.

Dinge, die die Teilnehmer wohl weniger berühren. Viel wichtiger dürfte für sie die Verbindung in die Heimat sein. Per sozialer Medien die Partnerstadt-Olympiade auf Schritt und Tritt nach Deutschland zu transportieren – das war bis vor wenigen Wochen nicht möglich, nachdem Premierminister Erdogan kurzerhand mal Facebook und Twitter im ganzen Land blockierte, um der Opposition das Wasser abzugraben. Jetzt funktionieren die Netzwerke wieder. Die Partnerschaftsspiele sind gerettet.

Das Abenteuer Partnerstadt-Olympiade hat begonnen
Fertig zum Abflug: Der erste Teil der Böblinger Teilnehmer vor der Abfahrt auf dem Flugfeld

BÖBLINGEN (mis). Am Mittwochmittag um 12 Uhr traf sich die erste von zwei Böblinger Gruppen auf dem Flugfeld zur Abfahrt auf den Stuttgarter Flughafen. Von dort ging der Flieger für die 50 Sportlerinnen und Sportler, Betreuer und Delegationsmitglieder nach Izmir. Nach 150 Buskilometern wartete dann die Böblinger Partnerstadt Bergama. Die zweite Gruppe startete am späten Nachmittag. Sie wird erst in den frühen Morgenstunden des Donnerstags in Bergama erwartet. Die Eröffnung der 14. Partnerstadt-Olympiade findet am Donnerstagabend statt. Bis Samstag messen sich rund 800 Sportlerinnen und Sportler aus sieben Böblinger Partnerstädten in zehn Disziplinen. KRZ-Redakteur Michael Schwartz berichtet aus Bergama täglich in der KREISZEITUNG
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Farbenprächtige Eröffnungsfeier bietet großes Kino

Bergama als Gastgeber der 14. Partnerstadt-Olympiade setzt hohe Maßstäbe – 900 Sportlerinnen und Sportler sowie 1500 Besucher im Eylül Stadium sind begeistert

Der Startschuss für die 14. Partnerstadt-Olympiade ist gefallen. Bei der Eröffnungsfeier im Stadion von Bergama haben sich die türkischen Gastgeber ordentlich ins Zeug gelegt. Die 1500 Zuschauer bekamen großes Kino geboten.

VON MICHAEL SCHWARTZ

BERGAMA. Nur zum Ende hin wurde es etwas langatmig, als die traditionellen anatolischen Tänzer gar nicht mehr aufhören wollten, sich zu drehen. Aber davor durften sich die rund 900 jungen Sportler für eineinhalb Stunden wie Stars vorkommen. „Es war atemberaubend, man hat sich gefühlt wie bei einer richtigen Olympiade“, strahlte nicht nur Julia Reinelt aus dem Böblinger Team.

Das begann mit dem Einmarsch ins Stadion. Vom Marktplatz aus zogen die sieben Delegationen über die Hauptstraße, nachdem sie dort schon laute Schlachtrufe angestimmt hatten. Angeführt von einer Blaskapelle glich das fast einem kleinen Triumphzug. „Wirklich gigantisch. Die setzen schon einen sehr hohen Maßstab für 2017, wenn wir wieder als Gastgeber an der Reihe sind“, nickte Ralph Tobias vom Böblinger Sportamt, der auf dem Rathaus die Organisationsfäden für die deutsche Delegation in den Händen hält. „So groß war es, glaube ich, noch nie aufgezogen“, stimmte ihm Sportamtsleiter Sepp Fischer zu. Angeführt wurde die BB-Mannschaft nicht nur vom Ersten Bürgermeister Ulrich Schwarz, der den urlaubenden OB Wolfgang Lützner vertrat. Die deutsche Flagge trug Nico Schafhauser. „Vielleicht weil wir die Stärksten sind“, spekulierte der älteste Judoka im Team grinsend, warum diese Ehre gerade der Kampfsportabteilung zuteil wurde.

Die Böblinger Begrüßungsworte überließ der 16-Jährige dankend Fußballerin Mona Röhlich. Kurz bevor es losging, wusste die zwar noch nicht, was sie sagen soll („ich hab‘ mich am Pool im Aquapark vorbereitet“), machte ihre Sache dann aber sehr gut. Sprach auf Englisch von einer „impressive, huge and awesome“ Veranstaltung. Das Eylül Stadium wirkte dabei von außen zwar etwas marode, aber bei den Bühnenaufbauten auf dem Rasen hatten sich die Veranstalter aus Bergama in der Tat nicht lumpen lassen. Riesige Lautsprecher, bunte Scheinwerfer an hohen Stahlgerüsten, drei Videoleinwände, damit alle einen guten Blick haben – das konnte sich sehen lassen. „Es ist eine Ehre für uns, die Partnerstadt-Olympiade ausrichten zu dürfen. Wir haben extra dafür alles herrichten lassen, auch die Sportplätze und -hallen“, sagte Bürgermeister Mehmet Gönenç mit Stolz in der Stimme.

Beim olympischen Eid ging der Veranstalter neue Wege. Normalerweise trägt diesen ein Vertreter von jeder Stadt in der Landessprache vor. Dieses Mal sprach ihn einer für alle. Und das war ein Böblinger: Jonas Winkelmann – vor drei Jahren noch Teilnehmer beim Tennis und jetzt als Aufpasser in der Türkei dabei. „Als Bergama angerufen hat und uns sagte, dass wir das übernehmen sollen, war uns schnell klar, wen wir nehmen“, hob Sepp Fischer den Daumen. „Wir“ – das sind er und seine Kollegen Ralph Tobias sowie Klaus Elsäßer. „Er war bei der Partnerstadt-Olympiade schon Sportler, ist jetzt ein Vorbild und kann als Deutsch-Amerikaner hoffentlich gut Englisch“, begründete das Trio seine Wahl. Fischer findet es toll, dass ein Betreuer diese Aufgabe übernehmen darf: „Damit wird deren Rolle honoriert. Sie sind noch jung, übernehmen aber Verantwortung.“ Und der Auserwählte selbst? Der ging die große Aufgabe locker an. Erst am Montag hatte er per Anruf davon erfahren. „Meine Mutter hat mich gerufen und gesagt, da ist ein Herr Fischer am Telefon“, sagt er mit einem Grinsen im Gesicht. Weil er schlecht mit Namen sei, habe er erst gedacht, da rufe jemand von der Bank an. „Als er dann gesagt hat, dass er von der Stadt ist, habe ich erst überlegt, was ich denn jetzt wohl angestellt hab'“, lacht der Student am Tusculum College im US-Bundesstaat Tennessee. Zwar nicht auswendig, aber dafür in verständlichem Englisch trug der 20-Jährige seine Zeilen vor.

Als die Olympische Flamme entzündet und der Rauch vom Feuerwerk am Nachthimmel verzogen war, konnte man den Sportlern anmerken, dass ihre Vorfreude noch einmal gestiegen war. „Es ist ein super Gefühl, als vollständig integrierter Ausländer hier zu sein“, meinte beispielsweise SVB-Kicker Abdullah Siddiqui. Und sein Kumpel Sergen Akyüz ergänzte: „Wir wollen hier Böblingen und Deutschland so gut wie möglich vertreten. Wir werden alles abräumen und den ersten Platz mit nach Hause bringen.“

Na dann, mögen die Spiele beginnen.