Nic wird Dritter bei den deutschen Jugendmeisterschaften U14 und verteidigt seinen Titel im Doppel!

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Doppeltitel als Trostpflaster – Der Böblinger Tennisspieler Nic Wiedenhorn ist Deutscher Meister im Doppel der Altersklasse U14. Im Einzel kommt das Aus im Halbfinale. Bericht Lars Laucke.

Mit Platz drei im Einzel und dem Sieg im Doppel an der Seite des Bielefelders Fynn Künkler ist der Böblinger Nic Wiedenhorn von den Deutschen Meisterschaften der Ten-nisjugend in Ludwigshafen zurückgekehrt. Die Auslosung war für den 14-Jährigen denkbar schlecht. Als Nummer zwei der Setz-liste hatte Wiedenhorn die meisten der ver-meintlichen Hauptkonkurrenten in seiner Hälfte, während im oberen Bereich des Tableaus der an Nummer eins gesetzte Berliner Nino Ehrenschneider bereits in der ersten Runde ausschied. Auch für den Böblinger begann das Turnier etwas holprig. Gegen Sven Lemstra (TC Aschheim/Bayern), gegen den er in der Vergangenheit schon zweimal verloren hatte, setzte er sich nach umkämpftem ersten Satz am Ende aber sicher mit 7:6, 6:1 durch. Es folgte das Duell mit dem Berliner Osman Torski, der zwar „nur noch“ die Nummer zehn der Deutschen Rang-liste ist, aber vor zwei Jahren Deutscher Meister dieses Jahrgangs war und vergangenes Jahr im Finale stand. Gegen ihn hatte Nic Wiedenhorn noch nie einen Satz gewonnen – was sich nun aber ändern sollte. Mit 6:4, 6:3 setzte sich der Böblinger in einem sehr guten Match durch.
Im Viertelfinale wartete nun der Hesse Lucas Krämer, die Nummer acht der Setzliste. Hier zeigte Nic Wiedenhorn sein bestes Turniermatch und fegte seinen Gegner mit 6:1, 6:3 förmlich vom Platz. Leider konnte er diese Leistung im Halbfinale gegen Milan Welte (TV Hülzweiler/Saarland) nicht erneut auf den Platz bringen. „Ich habe nicht so gut gespielt, er dafür aber sehr gut“, zollte Wiedenhorn seinem Gegner nach dem 3:6, 1:6 den nötigen Respekt. Welte holte sich dann schließlich auch verdient den Deutschen Meistertitel.
Für Nic Wiedenhorn blieb am Ende immerhin das „Trostpflaster“ im Doppel. Bereits vergangenes Jahr hatte er hier an der Seite des Augsburgers Christopher Frantzen in der U13 den Titel geholt. Diesmal bildete er zusammen mit Fynn Künkler ein Team. Der Westfale ist aus dem Kreis der deutschen Topspieler dieses Jahrgangs sein bester Kumpel, und auch auf dem Platz harmonieren die beiden hervorragend. Sie gaben im ganzen Turnierverlauf keinen Satz ab. Im Finale besiegten Wiedenhorn/Künkler den Berliner Osman Torski und Justin Schlageter vom TC Dogern mit 7:6, 6:1. Nach dem Doppel im Vorjahr und dem Einzelsieg in der Halle im vergangenen Winter war dies nun der insgesamt dritte Deutsche Meistertitel für Nic Wiedenhorn. Auf den Erfolg im Einzel unter freiem Himmel muss er allerdings noch mindestens ein Jahr warten.