Nic Wiedenhorn erst im Finale gestoppt

Deutscher Meister U13-DoppelTA SV Böblingen ist bei den baden-württembergischen Meisterschaften stark vertreten.

KREIS BÖBLINGEN (lau/tv). Nic Wiedenhorn von der TA SV Böblingen ist bei den baden-württembergischen Tennismeisterschaften der Altersklasse U14 erst im Finale gescheitert. Der 13-Jährige hatte auf dem Weg ins Endspiel auf der Anlage des TC WR Stuttgart keinen einzigen Satz abgegeben. Das 6:4, 6:2 im Viertelfinale gegen den Heidelberger Philipp Uhde war das knappste Ergebnis. Im Halbfinale ließ er Luca-Leon Mack (TC Emmendingen) beim 6:3, 6:1 keine Chance. Im Endspiel traf Wiedenhorn auf Moritz Hoffmann vom TC Ketsch. Der hatte in der ersten Runde Samuel Tvrdon, den zweiten Böblinger im Feld, kein Spiel ausgelassen und anschließend die höher eingeschätzten Badener Tim Zeitvogel und Justin Schlageter aus dem Turnier geworfen. Im Endspiel bot Hoffmann erneut eine sehr starke Leistung und ließ dem Böblinger im ersten Satz mit 6:3 keine Chance. Wiedenhorn kämpfte sich aber zurück, gewann den zweiten Durchgang mit 6:2 und holte auch im dritten Satz einen 1:4-Rückstand zum 4:4 auf. Eine strittige Situation zu Beginn des nächsten Spiels – das Finale der baden-württembergischen Meisterschaften wurde ohne Stuhlschiedsrichter gespielt – leitete die Entscheidung ein. Am Ende setzte sich Hoffmann mit 6:4 durch.

   Das Viertelfinale erreichte in der Altersklasse U12 Wiedenhorns Vereinskamerad Kim Niethammer. Nach zwei glatten Siegen unterlag der Elfjährige dem späteren Turniersieger Tobias Rief (TC Bernhausen) mit 2:6, 2:6. Ansonsten erreichte aus Böblinger Sicht nur noch Alisa Zernaev in der U14 die zweite Runde.

Dort verlor sie gegen die an Nummer sechs gesetzte Metzingerin Sarah Heckel mit 4:6, 6:3, 2:6. In der gleichen Konkurrenz unterlag Laura Kübler in der ersten Runde gegen die Pforzheimerin Emely Karcher mit 0:6, 2:6. Auch für Olivia Lopez war das erste Match gegen Jule Streif (TC Oberkirch) beim 6:4, 5:7, 2:6 das letzte, ebenso wie für Luka Eble, der in der U16 gleich zum Auftakt auf den an Nummer eins gesetzten Mannheimer Jannik Gieße traf und 2:6, 3:6 verlor.

   Dreimal vertreten war auch die TA VfL Sindelfingen. In der U14-Konkurrenz schied die an Nummer drei gesetzte Sophie Zehender bereits in Runde eins gegen Samira Eckert (Oberkirch) mit 3:6, 3:6 aus, chancenlos war Sabrina Kaiser (U16) im Auftaktspiel gegen Carolin Nonnenmacher (TC Göppingen – 1:6, 2:6). Philippe Zehender wiederum schied bei den Junioren U16 im Viertelfinale aus. Zuvor hatte er sich in einer Neuauflage des U16-Finales der Bezirksmeisterschaften erneut in drei Sätzen gegen Vitus Böckle (TC Herrenberg) behauptet.

   Das Endspiel der U12-Juniorinnen war derweil eine reine Stuttgarter Angelegenheit. Die Nummer eins der Setzliste, Antonija Martinovic (TEC Waldau, letztes Jahr noch TA SV Böblingen) und Sophia Hummel (Nummer zwei, STG Geroksruhe) bestritten dieses Finale. Beide hatten bis dahin keine Mühe mit ihren Gegnerinnen und jeweils noch keinen Satz abgegeben. Das direkte Duell ging mit 6:4, 7:5 an Martinovic.

   Der WTB-Cheftrainer Michael Wennagel war mit dem Niveau sehr zufrieden: „Besonders ab den Viertelfinals war das sehr hoch. Die baden-württembergischen Meisterschaften sind ein voller Erfolg, und unsere Starter dürfen mit einem guten Gefühl zu den deutschen Meisterschaften nach Ludwigshafen reisen.“