Luka Eble ist der Match-Tiebreak-König: Jubiläums-Turniersieger in Weil der Stadt

Beim zahlreich mit deutschen Ranglistenspielern besetzten 10. Kepler-Cup im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläum am vergangenen Wochenende in Weil der Stadt setzt sich Luka Eble gegen Nils Muschiol und Lokalmatador Philippe Zehender jeweils im Match-Tiebreak durch.

Luka Eble macht es bei seinen Drei-Satz-Matchen immer gehörig spannend. In der diesjährigen Verbandsrunde siegte er gegen Markwasen Reutlingen-Spieler Michael Krug mit 12:10, nach Abwehr eines Matchbälles, mit demselben Ergebnis gewann er auch 2018 gegen ihn. In Weil der Stadt machte gerade so weiter. 11:9 gewann er das Finale gegen Philippe Zehender, der auf seiner Heimatanlage mit toller Zuschauerunterstützung ein grandioses Turnier spielte und mit dem Metzinger Philipp Leithold (518), Marcel Volz (444) vom TC Baden-Baden und dem Sindelfinger Christian Koch (255) gleich drei in der deutschen Herren-Rangliste notierte, gesetzte Spieler schlagen konnte.

Ehemaligen Trainer Nils Muschiol geschlagen

Luka traf im Halbfinale auf seinen langjährigen Böblinger Trainer, der aufgrund der höchsten deutschen Ranglistennotierung des Feldes (aktuell Nr. 220) an Postion 1 gesetzt war und mittlerweile für den TC Hirschlanden an den Start geht.
Das Nils verdientermaßen immer noch zurecht eine so hohe Herren-Platzierung inne hat merkte Luka bei jedem Punkt: denn er bekam keinen einzigen leichtfertig überlassen, er musste sich jeden verdienen und mit viel Risiko herausspielen. Er hielt das Heft des Handels dennoch immer in seinen Händen. Trotz eines 5:3-Rückstand konnte er den ersten Satz 7:5 gewinnen. Der frühere Profispieler, der immer noch in Böblingen wohnt und mittlerweile verheiratet ist, spielte konstantes Tennis, dem Böblinger Württembergliga-Spieler unterliefen vermehrt Fehler und so ging der zweite Satz glatt mit 6:0 an den ehemaligen Trainer. Im Match-Tiebreak packte Luka dann den Lauf aus und schlug 8 Winner, das reichte zu 10:7-Sieg. Im Endspiel wurde es dann noch spannender, nach einen 6:7 im ersten Satz und dem Gewinn des zweiten (6:3) musste wieder der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier hatte Luka gegen seinen langjährigen Mannschaftskameraden Philippe Zehender, der 2019 in Köln anfing zu studieren und dort auch die Verbandsspiele bestritt, mit 11:9 im Match-Tiebreak die Nase vorn. Weitere Match-Tiebreaker sind aber erstmal nicht in Sicht, denn nun geht der Böblinger Match-Tiebreak-König erstmal in den wohlverdienten Urlaub.

Bei den Damen erreicht Philippe’s Schwester Sophie Zehender (TA Sindelfingen) das Halbfinale, in dem sie der späteren Siegerin Ana-Maria Linsenbolz (TV Reutlingen) unterlag.

Luka Eble mit großem Wanderpokal und Philippe Zehender

Turniertableau Herren

Turniertableau Damen