Damen 30 wieder im Finale um die deutsche Meisterschaft

Zum sechsten Mal in den vergangenen 7 Jahren stehen unsere Damen 30 im Finale und kämpfen morgen gegen den Gastgeber und Titelverteidiger Rochusclub Düsseldorf um dem Titel. Beide Halbfinale waren klare Angelegenheiten. Unsere Damen gewannen 5:1 gegen TC 1899 Blau-Weiss Berlin, während Düsseldorf gegen STK Garching sogar mit 6:0 gewonnen hat. Somit kommt es zu einer Neuauflage des letztjährigen Halbfinals, welches unserer Damen damlas knapp mit 4:5 verloren haben. Wir drücken die Daumen, dass es diesmal weider für einen Sieg reicht und der vierte Meistertitel nach Böblingen geholt wird.

Pacific Junior Open ein voller Erfolg

Weit über 200 Teilnehmer fighteten die letzten 4 Tage im Zimmerschlag um Ranglistenpunkte und potentielle Leistungklassenverbesserungen.

Der Turnierverantwortliche und Böblinger Herren 30-Württembergligaspieler Marc-Daniel Frey, zeigte mit einem breiten Lächeln das er mit dem neuerlichen Ausgabe der Pacific Junior Open sehr zufrieden war: ‚Über 200 Teilnehmer sind eine Hausnummer. Schön war auch das wir den komplett verregneten Mittwoch sehr gut ausgleichen konnten und nur für ganz wenige Matches in die Sandplatzhalle ausweichen mussten.‘

Toll findet er nach wie vor den Mix zwischen vielen lokalen Spielern aber auch Teilnehmern die auf ihrer sommerlichen Turnierreise durch Deutschland in Böblingen Station machen wie zum Beispiel der Gewinner der U12-Konkurrenz Sydney Zick, der für den TC Dachau antrat. Oder Marc Mail (TC First Line Academy) der den an Nummer eins gesetzten Kasseler Moritz Schächter im Endspiel der U16 klar schlagen konnte.

Im großen Feld der U14 wurde Vincent Vohl (TC Weissenhof) seiner Favoritenrolle gerecht und schlug alle Kontrahenten samt Finalgegner Leo Pade (TC Haar/Bayern) glatt in zwei Sätzen.

Auch bei weiblichen Feldern gab es keine Überraschung, es trugen sich folgende gesetzte Spielerinnen in die Siegerlisten ein: Jenna Frank (TC Schwendi/U12), Annalotta Howorka (TC Waiblingen/U14) und Nia Neulinger (TC Bretten/U16).

Nebenrunden-Gewinner aus Böblingen und Sindelfingen

Bei den Nebenrunden konnten sich aus den Nachbarstädten Spieler durchsetzen. Louis Nidzarevic (TA SV Böblingen) gewann die Nebenrunde der U12-Konkurrenz. Finnegan Heber (TA VFL Sindelfingen) gegen Aaron Schudel (TA SV Böblingen) den U14-Wettbewerb.

Herzliche Glückwünsche an alle Spielerinnen und Spieler, die sich platzierten konnten!

Benz Nachwuchs Open: Nic siegt im ‚Wohnzimmer Zimmerschlag‘

Nic Wiedenhorn ist zum zweiten Mal Gewinner des U21-Nachwuchsturnieres im heimischen Zimmerschlag. Im hochklassig besetzten weiblichen Feld der Benz Nachwuchs Open gewann Sophia Hummel (TC Doggenburg, deutsche Ranglistenposition 240) gegen Maralmaa Battsooj (TC Bernhausen/300). Beide Gewinner freuten sich über 400€ Preisgeld des Sponsors Firma Benz, Rohrreiniger Profis aus Filderstadt und BMW-Sachpreise im Wert von 100€ des Autohauses Netuschil.

Im Halbfinale des Turnieres gab Nic, aktuell die Nummer 211 der deutschen Herrenrangliste den ersten und einzigen Satz des Turnieres ab, Dennis Katzenwadel (TC Schorndorf/364) unterlag dann beim 6:3/3:6/1:6 letztendlich noch recht deutlich. Ein rein Böblinger Endspiel verhinderte der Sindelfinger Christian Koch (255) als er im Halbfinale Nummer zwei den zweiten Lokalmatador Joshua Roth (542) in zwei Sätzen schlug.

Nic hatte dann mit der Sindelfinger Nummer 2 erst im zweiten Satz leichte Probleme (6:2/7:5) und freute sich über den zweiten Gewinn des Turnieres, nachdem er verletzungsbedingt zwei Turniere verpasste. Bei seinem ersten Sieg der Nachwuchskonkurrenz vor 3 Jahren gewann er ein BMW Fahrertraining, das er, nachdem er seit ein paar Wochen den Führerschein hat nun endlich einlosen kann.

Turniertableau Benz Nachwuchs Open Männer

Turniertableau Benz Nachwuchs Open Damen

Nic Wiedenhorn: Sieg im ‚Wohnzimmer Zimmerschlag‘

Munteres Turniertreiben im Zimmerschlag

Ein Blick auf die Anlage während des Turnieres

Weit über 200 Teilnehmer bei Pacific Junior / Benz Nachwuchs Open

Entgegen des landesweiten Trends – bei mehrtägigen Jugendturnieren gehen die Teilnahmerzahlen zum Teil drastisch zurück – erfreuen sich die beiden parallel ausgetragenen Böblinger Sommer-Turniere weiterhin größter Beliebtheit. Schön zu sehen, das es weiterhin ausreichend Spieler gibt die die klassische Turnierform den eintägigen LK-Turnieren vorziehen. Die Teilnehmerfelder von U12/U14/U16 und der Nachwuchskonkurrenz (U21) setzen sich dabei nicht nur aus Spielern der Region Böblingen zusammen, Tennisakademien wie First Line aus dem Rems/Murr-Kreis oder Pro Tennis aus Lindau sind mittlerweile Dauergäste, die die professionelle Durchführung des Turnierdirektors Marc-Daniel Frey schätzen. Dabei können auf ein auf die Spieler zugeschnittenes Zeitmanagement durch das eingespielte Team um Matze Binder und Paul Winkelmann vertrauen, sodaß die Wartezeiten zwischen den Spielen so kurz wie möglich gehalten werden können. Während diesen kümmert sich das von Brigitte Wolff koordinierte Gastro-Team in der ‚Cafe-Bar‘ im zentralen platzierten Pavillon der Anlage um die Teilnehmer. Jedes Jahr gibt es neben Kuchen etwas Besonderes, dieses Jahr Obstsalat. Speziell auf die Turnierteilnehmer abgestimmte (kleinere) warme Speisen gibt es zu sehr fairen Preisen im Restaurant Gauri mit gratis schönem Blick über die Anlage. Weiterhin bemüht sich das Team nicht nur um gepflegte Courts, denn es gibt auch den sehr beliebten Pacific-Bespann-Service vor Ort, dieses Jahr wieder von Sigi Muschko hervorragend betreut. Jochen Knobel, ehemaliger Profi-Tennisschiedsrichter mit zahlreichen Einsätzen in Wimbledon und Olympia, hat einen ruhigen Start als Oberschiedsrichter hinter sich, denn die Spiele sind überaus fair verlaufen. Fast wünscht er sich manchmal das er öfter auf den Court gerufen wird.

Matze und Paul haben alles unter Kontrolle

Gespannt wird natürlich auf das Abschneiden der Böblinger Nachwuchscracks geschaut, in der U21-Benz Konkurrenz ist Lokalmatador Nic Wiedenhorn an Nr. 1 gesetzt. In der unteren Turnierhälfte befindet sich dagegen Joshua Roth. Beide überstanden die ersten Runden. Am Freitag kann es theoretisch zu einem Endspiel-Duell der beiden TABB-Württembergliga-Mannschaftskameraden kommen.

Weiterhin wird es interessant sein zu sehen wie die Jugendspieler der zahlreich vertretenen Vereine aus dem Kreis abschneiden, die eine oder andere Überraschung ist sicher möglich.

Nic Wiedenhorn
Joshua Roth

Neunte Waldenbuch Open: Nadine Kalweit gewinnt bei den Damen 40

KRZ-Artikel vom 29. Juli 2019

Die Würdigung seitens der Veranstalter gilt am Ende eines Tennisturniers stets den herausragenden Spielerinnen und Spielern. Zu denen zählte Nadine Kalweit von der TA SV Böblingen, die sich bei den neunten Waldenbuch Open im Endspiel der Damen 40 mit 6:2, 6:4 gegen Jessica Goebel (TC Esslingen) durchsetzte.

WALDENBUCH. In Waldenbuch konnten sich aber auch die Organisatoren über lobende Worte freuen. „Das ist ein tolles Turnier, macht weiter so!“, rief Michael Kocher, wie schon 2018 Sieger im Wettbewerb der Herren 50, bei der Siegerehrung dem Organisationsteam zu. Bernd Schorer konnte dem nur beipflichten: „Das Turnier ist sehr, sehr gut organisiert, die Betreuung und das Zeitmanagement sind hervorragend“, urteilte der 62-Jährige, der im Laufe seiner langen Tenniskarriere schon zahlreiche Turnier-Schauplätze kennengelernt hat.


Siegerehrung bei den Damen 40 (von links): Ursel Deinaß aus der Turnierleitung, Siegerin Nadine Kalweit von der TA SV Böblingen, die im Finale unterlegene Jessica Goebel und Ingrid Münnig-Gaedke, stellvertretende Bürgermeisterin von Waldenbuch Foto: Wolfgang Hoesch

Bei den Waldenbuch Open war Schorer zum ersten Mal am Start – und gewann auf Anhieb den Wettbewerb der Herren 60. „Die Hitze an den ersten Tagen war grenzwertig“, bilanzierte der Linkshänder, der das Glück hatte, dass seine Gegner im Viertel- und Halbfinale sich nicht dem Schlagabtausch mit dem in der deutschen Rangliste an Position sechs geführten Favoriten gestellt hatten. „Eigentlich möchte man natürlich spielen, um im Rhythmus zu bleiben“, kommentierte der Sportler vom TV Ostende in Hamburg den Leerlauf, in Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen kamen ihm die Pausen aber auch nicht gänzlich ungelegen. Das Endspiel gegen Harald Bauer (NHTC Nürnberg) hatte Schorer weitgehend unter Kontrolle, er siegte 6:4, 6:2.

Nach der Hitze machen Gewitter den Umzug in die Halle notwendig

Nach der Hitzewelle nahm heftiger Gewitterregen Einfluss auf den Turnierablauf. Am Halbfinal-Tag mussten deswegen acht Matches von den Freiplätzen in die Halle verlegt werden, wobei eines dieser Spiele nicht zustande kam: Regina Marsikova (TC Weiss-Rot Stuttgart) verzichtete auf die Fortsetzung ihres Duells mit Petra Biber-Lessig vom TC Waiblingen. Mit Rücksicht auf eine noch nicht vollständig auskurierte Verletzung wollte die ehemalige Doppel-Gewinnerin der French Open nicht auf dem schnelleren und weniger dämpfenden Hallenbelag spielen.

Ihr Abonnement auf den Turniersieg in Waldenbuch im Wettbewerb der Damen 50 konnte Regina Marsikova nach dem Rückzug nicht verlängern – das eröffnete Petra Biber-Lessig, aber auch deren Endspiel-Konkurrentin Sabrina Henrich (TC Blau-Weiß Weiher) eine neue Perspektive: Finalsieg statt Frusterlebnis stand plötzlich auf dem Programm. Petra Biber-Lessig hatte allerdings schon in ihrem Halbfinale gegen Regina Marsikova ihre gute Form demonstriert. „Mein Ziel war es, in jedem Satz wenigstens ein Spiel zu gewinnen“, beschrieb sie ihre Devise für das Duell mit der ehemaligen Weltklassespielerin. Beim Abbruch der Auseinandersetzung im Freien stand es indes 5:5 im ersten Satz – schon da war die Außenseiterin nicht chancenlos. Im Endspiel gegen die Vorjahresfinalistin Sabrina Henrich ließ sich Petra Biber-Lessig die Chance auf den Turniersieg dann nicht mehr entgehen, sie siegte 6:1, 6:1.

Anders als Sabrina Henrich hatte Steffen Maucher vom TC Sport Scheck München in Waldenbuch kein Déjà-vu-Erlebnis. Im Vorjahr hatte er das Endspiel der Herren 40 gegen Lokalmatador Thomas Nolte verloren, diesmal setzte er sich gegen den favorisierten Sven Schulz (TC Denzlingen, Nummer fünf der deutschen Rangliste) mit 5:7, 6:4 und 10:7 im Match-Tiebreak durch. „Mit den Verhältnissen bin ich besser zurechtgekommen als im vergangenen Jahr“, freute sich Maucher über den am Sonntag anfänglich vom Regen etwas aufgeweichten Untergrund, „dadurch konnte ich bei den flachen Bällen mit meiner Vorhand besser agieren.“ Außerdem setzte er seine auf Sandplätzen riskante Serve-and-volley-Strategie etwas dosierter ein als noch gegen Nolte, was letztlich von Erfolg gekrönt war.

Eine Klasse für sich war wie schon bei der Turnier-Ausgabe 2018 der aus Filderstadt stammende Michael Kocher (TC Bad Vilbel) in der Konkurrenz der Herren 50 (6:1, 6:1 im Finale gegen Uwe Kuballa vom TC Esslingen), und auch Barbara Scherer verteidigte ihren vor Jahresfrist gewonnenen Titel bei den Damen 60 mit Erfolg. Die Spielerin vom TC Esslingen besiegte im Endspiel Dagmar Keiser (HTC Bietigheim) mit 6:2, 6:2.

Die Aktiven der gastgebenden TA TSV Waldenbuch konnten diesmal in den Titelkampf nicht entscheidend eingreifen – lediglich im Mixed-Wettbewerb erreichte ein Waldenbucher Duo (Damaris Frank/Florian Fetzer) das Finale. In den Einzel-Konkurrenzen bedeutete für Franz-Peter Stümper (Herren 40), Axel Kolb (Herren 50), Uli Schmidt (Herren 55) und Bodo Knüppel (Herren 70) jeweils das Viertelfinale die Endstation.

Für Turnier-Organisator Volker Deinaß und sein Team bleibt das Zeitfenster derweil weit geöffnet: „Ich freue mich schon auf die zehnten Waldenbuch Open“, sprach Volker Deinaß das Schlusswort.