TABB Tennishallen ab 16.12.2020 wieder komplett geschlossen

Nach Beschluss der Landesregierung wird es ab dem 16.12.2020 wieder einen Lockdown geben und damit schließen wir unsere Hallen auch wieder komplett. Sobald die Halle wieder öffnen dürfen melden wir uns.

In Zuge dieser Entscheidung und dem völlig unklaren weiteren Verlauf der Wintersaison hat der Vorstand entschieden, die bereits bezahlten Hallenabos bis Ende April zurückzuzahlen. Das Sportbüro wird neue Rechnungen bis „Shutdown light“ am 8.11.2020 erstellen und verschicken und im Anschluss die Differenz zurückerstatten. Sollte in 2021 nochmals ein normaler Hallenbetrieb möglich sein, dann werden wir die Abos ab diesem Zeitpunkt wieder aktivieren und entsprechende neue Rechnungen erstellen. Dieses Vorgehen ist für die TABB ein großer finanzieller Kraftakt und wird zu hohen Verlusten in 2020 und 2021 führen, da die Halleneinnahmen ein großer Teil der Einnahmen der TABB darstellt. Die TABB will mit diesem Vorgehen aber wie immer fair, zuverlässig und transparent mit ihren Mitgliedern und Hallen-Abonnenten umgehen.

TABB nimmt Batteriespeicher in Betrieb und spart zukünftig Stromkosten und CO²

Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“, hat die TABB ein seit längerem geplantes Projekt Anfang 2021 realisiert und einen Batteriespeicher in Betrieb genommen.  Auslöser war die C-Trainerausbildung von Nico Eble, dem Sohn des Geschäftsführers der TABB. Im Rahmen der C-Trainer-Ausbildung müssen die Traineranwärter u.a. auch eine 8-seitige Studienarbeit erstellen, welche mit dem Tennisverein in Verbindung steht und dem Verein in irgendeiner Weise nützt.  Das können z.B. Konzepte für Mitgliedergewinnung, Marketingmaßnahmen, Einführung von neuer Software aber auch die Umsetzung von technischen Konzepten sein. Im Rahmen seiner Arbeit hat sich Nico (damals Schüler am technischen Gymnasium und heutiger E-Technik Student) unter anderem mit Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit der neuen LED-Beleuchtung der Sandhalle beschäftigt und auch weitere Möglichkeiten zur Optimierung des Strombedarfs untersucht.

Mit den beiden vorhandenen Blockheizkraftwerken und der geplanten und in der Zwischenzeit auch realisierten Photovoltaik-Anlage konnte errechnet werden, dass ein Batteriespeicher sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist. Der Batteriespeicher bedeutet, dass die TABB zukünftig unabhängiger von konventionellen Stromversorgern und steigenden Energiekosten ist. Glücklicherweise hat sich herausgestellt, dass wir durch das TABB Netzwerk Zugriff auf die Expertise von Guido Knappe von „Innovative Haustechnik“ haben, der uns bei der Umsetzung tatkräftig unterstützt hat. Nach einer längeren Planungsphase und den zwischenzeitlichen Lieferproblemen bei Batteriesystemen konnten wir Anfang des Jahres das neue Konzept in Betrieb nehmen. Da aktuell die Hallen geschlossen sind und damit der größte Stromverbraucher Hallenlicht (ca. 3,5-4 kWh/Platz) nicht in Betreib ist, können wir die volle Leistungsfähigkeit im Moment noch nicht nutzen. Trotzdem lohnt sich das System bereits jetzt, da wir aktuell durch intelligente Steuerung das System so konfiguriert haben, dass wir nahezu komplett autark sind und somit fast keinen Strom mehr von außen beziehen. 

Für technisch Interessierte nachfolgend noch ein paar detaillierte Infos und Zahlen. Die beiden seit 2008 vorhandenen BHKWs (Dachse des Unternehmens SenerTec) wurden aktuell zur Erzeugung von Wärme für die Heizung und das warme Wasser eingesetzt, produzieren aber zusätzlich auch jeweils 5,5 kWh Strom. Der permanente Stromverbrauch bzw. die Grundlast der TABB Anlage liegt bei ca. 1 kW pro Stunde. Die Differenz von 4,5 kWh wurde bisher in das Stromnetz für 2-4 Cent eingespeist. Ab sofort wird der Strom zum Laden der 11 kWh Batterie genutzt. Der Batteriestrom reicht somit für ca. 9 Stunden bis das BHKW wieder für ca. 3 Stunden anläuft und die Batterie erneut lädt.  Im Sommer besteht dann die Möglichkeit die Batterie statt mit dem BHKW mit dem Strom der neuen PV Anlage zu laden, was natürlich ökologisch nochmals deutlich wertvoller ist.

Besonders interessant wird die Nutzung der Batterie, wenn auch die Hallen wieder in Betrieb genommen werden, da hier im Optimalfall die Batterie mehrmals am Tag geladen und wieder entladen werden kann. Die Einsparung beträgt bei einem Wirkungsgrad von ca. 90% somit ca. 10 kWh pro Zyklus. Bei Stromkosten von 22 Cent/kWh (25 Cent-3 Cent entgangener durchschnittlicher Einspeisevergütung) würde das bei durchschnittliche 2,5 Zyklen am Tag eine Einsparung von ca. 5,50 Euro pro Tag oder ca. 2000 Euro pro Jahr an Stromkosten bedeuten. Zudem macht es jetzt auch wieder Sinn unsere Dachse deutlich mehr zu nutzen, was nach dem Wegfall der subventionierten Eispeisevergütung nicht mehr lukrativ war. Die geringfügigen laufzeitabhängigen Mehrkosten der Dachse wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. 

Folgende Komponenten haben wir installiert. Beim Batteriespeicher haben wir uns für die B-Box Premium HVM 11.0 von BYD entschieden. Diese hat ein patentiertes modulares Steckdesign und erfordert daher keine interne Verkabelung, was maximale Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit bedeutet. Die kobaltfreie Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (LFP) bietet maximale Sicherheit, Lebensdauer und Leistung. Der Batteriespeicher kann ohne größeren Installationsaufwand noch bis auf 22,1 kWh erweitert werden.

Gesteuert wird das System über Wechselrichter Sunny Boy Storage SBS 5.0-10 von SMA. Mit diesem Multistring-Batteriewechselrichter lassen sich erstmals bis zu drei verschiedene Hochvoltbatterien an einen Batteriewechselrichter anbinden. Um größere Batterien anzuschließen, lassen sich die drei DC-Eingänge auch parallelschalten. Dank bewährter AC-Kopplung ist der Wechselrichter ideal für Neu- und Nachrüstsysteme. Energieflüsse im Haushalt sind durch die direkte Verbindung zum Sunny Portal maximal transparent. Zusätzlich kommt der SMA Sunny Home Manager 2.0 HM-20 zum Einsatz, der als intelligenter Energiemanager für eine effiziente Energienutzung sorgt. Das Steuersystem optimiert den Eigenverbrauch und senkt die Stromkosten deutlich. Dazu misst er alle Daten der Strom-Erzeugung, Netzbezug und Netzeinspeisung und gibt einen Überblick über alle relevanten Energieflüsse.

Die TABB beweist mit diesem Projekt einmal mehr, dass sie Vorreiter und Innovator ist! Mit der Investition in den Batteriespeicher kann die TABB steigenden Energiekosten gelassen entgegensehen und trägt abermals zum Klimaschutz bei.  

KRZ Sportadventskalender Türchen 24: TABB Herren 40-2 Spieler Antti Auvinen

Von Michael Stierle

Der Finne kam 1989 nach Deutschland, wollte gar nicht lange bleiben, spielt aber jetzt schon seit 14 Jahren Tennis bei der TA SV Böblingen. Der Weihnachtsmann wohnt in der Heimat 800 Kilometer entfernt.

BÖBLINGEN. Typisch Finnland, möchte man sagen. Der regelmäßige Saunagang, im hohen Norden Kultur und Kult gleichermaßen. Das Land der tausend Seen. Die Verbundenheit zu Wald und Natur. Die Rentiere. Der Hang zu Melancholie. Und natürlich: Weihnachten. „Unser wichtigstes Fest“, sagt Antti Auvinen, der bei den Herren 40/2 der Böblinger Tennisabteilung spielt. „Eine richtig internationale Truppe“, so der 47-Jährige. Frankreich, Ungarn, halb Österreich und halb Italien, Finnland. „Das passt.“

Weiterlesen

Bleibt gesund !

Abteilungsleiter Torsten Kronshage im Gespräch.

Ohne das Ehrenamt ist ein Vereinsleben kaum denkbar. Egal ob Tennisclub oder Schachverein der Vorstand trägt nicht nur Verantwortung, sondern führt einen Verein auch in die Zukunft. In einem interessanten Gespräch mit unserem neuen Vorsitzenden des Vorstands, Torsten Kronshage, konnten wir erfahren welche Probleme die Corona Situation für Vereine mit sich bringt und welche Wege die TABB in Zukunft geht, um einer der attraktivsten Clubs im Südwesten zu bleiben. 

 TABB: Hallo Torsten, freut uns sehr, dass Du heute die Zeit gefunden hast uns zu einem kleinen Interview zur Verfügung zu stehen. Du hast im Juli von Frank Zweygart das Amt des Vorsitzenden im Vorstand der TABB übernommen. Was hat Dich dazu in einem doch für alle schwierigen Jahr bewogen?

Torsten: Als ich das erste Mal angesprochen wurde, ob ich mir vorstellen könnte die Rolle von Frank zu übernehmen, das war bereits in 2019, da war die Welt noch in Ordnung. Für mich war dann aber klar, dass ich zu meiner Zusage stehen werde. Ich bin schon seit über 25 Jahren Mitglied in der TABB und bin sehr begeistert, was die Verantwortlichen aus der TABB gemacht haben. Sie sind ein tolles Team und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns als Abteilung entsprechend weiterentwickeln.

 TABB: Die Corona-Pandemie stellt gerade auch für Sportvereine eine besondere Herausforderung dar. Wie ist aus Deiner Sicht die aktuelle Lage der TABB einzuschätzen? Welche wirtschaftlichen aber auch sportlichen Auswirkungen siehst Du durch die Krise?

Weiterlesen

KRZ Sportadventskalender Türchen 21: TABB Trainerin Martina Tvrdon

Von Michael Schwartz

BÖBLINGEN. Es gibt Bräuche, an denen wird nicht gerüttelt. Was an Heiligabend gegessen wird, steht beispielsweise bei den meisten Familien einfach fest. In der Regel ist ein bestimmtes Festmahl Tradition, da kommt nix anderes auf den Tisch. In Tschechien kann man das eigentlich sogar fürs ganze Land behaupten. „Alle essen panierten Karpfen mit Kartoffelsalat“, weiß Martina Tvrdon. „Die Fische werden extra für Weihnachten gezüchtet, kurz davor sind die Teiche in Böhmen quasi leergeangelt.“

Weiterlesen