BB CAMP 2018: Sonne, Meer und (endlich wieder) roter Sand

Wenn das erste Vogelzwitschern den Frühling ankündigt und die Sonne langsam wieder wärmt, zieht es passionierte TennisspielerInnen nach draußen.

Karawanken

Doch viel zu oft ist dauert es noch, bis Frost und mieses Wetter in unseren Breiten den endgültigen Rückzug antreten. Wer sich die Wartezeit verkürzen will, setzt sich in der Karwoche bei der TABB in den BB CAMP-Bus: „Auf nach Kroatien!“
Früh im Jahr und bei einer zweifelhaften europäischen Großwetterlage rüstete die eine oder der andere vor zwei Wochen noch rasch mit langen Shirts und Windjacken auf. Und dann ging es los. Die Nachtfahrt im Bus mit einem perfekt eingespielten Fahrer-Duo, jede Menge Platz für lange Beine und ohne Stau sorgte genau wie die nette Gesellschaft direkt für gute Laune. Schon auf dem Weg funkelten die Sterne und kündeten von einer sonnigen Tenniswoche.

Meerblick

Direkt am Meer gelegen, mit einer malerischen Altstadt, einer stilvollen Marina und schon früh im Jahr offenen (Eis)Cafés empfing uns Vrsar von seiner schönsten Seite. Noch bevor es mit dem Tennisspielen losging, war klar: Hier sind wir richtig.

Vom zunächst durchaus eisigen Wind ließen sich die über 50 TennisspielerInnen nicht weiter schrecken und genossen den täglichen Sport mit der Filzkugel auf roter kroatischer Erde. Ein ITF-Turnier vor unserem Ankunftswochenende hatte dafür gesorgt, dass die Plätze eingespielt und im Bestzustand nur auf die Böblinger TennisfreundInnen warteten.

Trainerteam

Vom BB CAMP-Trainerteam um Peter Zuleck in 15 Leistungsgruppen eingeteilt, hieß es dann Tennis-Spaß pur. Auch Newcomer und Vereinsgäste wurden mit offenen Armen herzlich aufgenommen. Das Wetter ließ sich von unserer Spielfreude mitreißen und belohnte uns fast täglich mit strahlendem Sonnenschein.

Wer auf dem Platz noch nicht genug bekam, konnte am späten Nachmittag im Konditions- und Koordinationstraining weiter an seiner Form feilen. Für die über 30 teilnehmenden NachwuchsspielerInnen war dieser Programmpunkt sogar Pflicht. Von den Erwachsenen wählten hingegen einige lieber den herrlichen Rückweg per Pedes von den etwas entfernt liegenden Tennisplätzen entlang des Wassers der istrischen Küste zurück zum Hotel.

Küste

Das leckere Abendessen am üppig bestückten Büffet hatten sich alle so oder so jedes Mal redlich verdient.
Wen wundert’s, dass sich im Laufe der Woche nach und nach der Muskelkater wie ein feiner Schleier über uns legte. Spätestens wenn sich die gemütlichen Runden nach dem Abendessen auflösten, wurde sichtbar, dass die meisten zunehmend an gazellengleicher Geschmeidigkeit einbüßten. Doch wir blieben dran und absolvierten tapfer und mit einer Riesenportion Spaß und Elan unser tägliches Sportprogramm.
Am Freitag stiegen wir so mit einem lachenden und einem weinenden Auge wieder in den Bus zurück ins verregnete Deutschland. Mit Kroatiens Sonne im Herzen und von den Trainingseinheiten gestählt, können wir auf jeden Fall frohen Mutes sagen: Die Sandplatz-Saison 2018 kann kommen!